Erfolgsteam    
ERFOLGSGESCHICHTEN

Lustvoll und tollkühn!
Das war der Titel eines meiner Workshops in Osnabrück und das daraus hervorgehende Erfolgsteam lud mich zur Feier des 5-jährigen Bestehens ins Restaurant "Tatort" ein.
Ich traf auf bestgelaunte und bestaussehende Frauen, die in den letzten fünf Jahren allesamt ihre Träume haben wachsen lassen. Darunter eine vierfache Mutter und Innenarchitektin, die es zurück
in den Beruf geschafft hat und gerade ihr eigenes Büro eröffnet; eine Bankfachfrau, die ihre Stelle reduziert hat(!), um öfters malen zu können, und zwar im Malatelier einer ehemaligen Computer-grafikerin, die seit zwei Jahren ihren Traum lebt und sich allein von ihrer Mal-Kunst ernährt.
 
Überhaupt sind fast alle im Team zu Künstler-
innen geworden: zwei weitere Frauen haben
nebenberuflich immer wieder Ausstellungen im
Bereich Skulptur und Malerei, eine weitere tanzt.

Die Teamtreffen sind legendär: es fängt
mit einem guten Essen an und endet spät in
der Nacht damit, dass alle wieder frisch moti-
viert ins Leben gehen.
 
Das ganz besondere Kinderbuch
Früher gehörte ich zu den: „Ich könnte alles tun, wenn ich nur wüsste was ich will- Typen“, obwohl ich als Sozialpädagogin fast mein ganzes Leben damit zubrachte, andere Menschen zu animieren
sich selbst treu zu bleiben und ihrer inneren Stimme zu folgen. Leider vergaß  ich dabei meiner
inneren Stimme zuzuhören. Das änderte sich aber schlagartig, als ich die Bücher von Barbara
Sher fand. Es begann in mir zu rumoren und eine alte Sehnsucht meldete sich vehement. Genau
vor 38 Jahren hatte ich mein erstes Kinderbuch geschrieben, aber auf Grund massiver Selbstkritik
und mangelndem Selbstbewusstseins, in den Katakomben meines Wesens verschwinden lassen.
Plötzlich war der Wunsch danach wieder da. Ich wollte wieder Kinderbücher schreiben und das in
einer Zeit, wo Verlage ständig Pleite machen? In einer Zeit wo Verlage mit unverlangten Manu-skripten zugeschüttet werden? In einer Zeit, wo es schon abertausend Kinderbücher von renommierten Autoren gibt? Ja, genau in dieser Zeit. Ich habe alle alten Verpflichtungen abrupt beendet und bin mit 200% Einsatz in ein neues Leben gestartet. Falls jemand fragt, woher die
Kraft kam: „Ich wusste plötzlich, was ich mal werden will, wenn ich groß bin“ Und das mit fast 60!
 
  Aber lieber spät, als nie. Heute bin ich stolze Besitzerin einer
eigenen Firma, habe zufriedene Kunden und mache Kinder mit
meinen Büchern glücklich. Ich biete keine Kinderbücher an, wie
es sie schon zuhauf gibt, sondern Portrait-Bilderbücher, von mir
benannt als PERSONAL PICTURE BOOK (siehe Bild). Ihnen, Frau
Schwarzer, möchte ich ganz herzlich danken, dass Sie Barbara
Sher nach Deutschland brachten. Für die Zukunft wünsche ich
Ihnen noch unendlich viele Erfolgstorys. 
     
Kreativ im Modedesign
Eine Architektin besuchte vor einigen Jahren ein Wishcraft-Seminar. Als es dort ans Wünschen
und an das Ausmalen ihres idealen Tages ging, stellte sich heraus, dass sie gerne Mode-
designerin wäre. Obwohl es ziemlich schwierig erschien, wurde ein Flowchart erstellt: alle
Seminarteilnehmer lieferten Ideen, was zu passieren hätte, damit dieser Traum Wirklichkeit
werden würde. Das erste Zwischenziel lautete: ein selbst entworfenes Kleidungsstück in
einer Boutique ausstellen und verkaufen. Die Architektin machte sich an die Arbeit.

 

  Sie entwarf Rock und Oberteil und ging mit zitternden
Knien in ein Geschäft ihrer Wahl, um zu fragen, ob sie ihre
Teile dort austellen dürfe – inzwischen hat sie viele Teile in verschiedenen Läden verkauft.

Sie hat eine größere Wohnung gefunden, in der sie nach
Feierabend Mode machen kann; eine "Sommerakademie
Modedesign" in Hamburg besucht; sie hat filzen gelernt, bei
einem Design-Wettbewerb einen Preis gewonnen und als letzter
großer Erfolg ist zu berichten, dass eines ihrer Stücke in der
Berliner Filiale einer bekannten Modedesignerin verkauft wird.
 
"Das Leben ist zu kurz um schlechten Wein zu trinken"
In einem Erfolgsteam kommen in der Regel Menschen mit verschiedenen Erfahrungen, Fach-kenntnissen und Temperamenten zusammen und befruchten sich gegenseitig. So auch in einem
Team selbstständiger Frauen, die gemeinsam einen Stand auf einer Frühjahrsmesse planen
wollten. Die Ideen für die Gestaltung des Standes flogen nur so hin und her! Die Künstlerin
schlug der Weinhändlerin vor, doch einen speziellen Wein für die Messe aufzulegen, die Histori-
kerin machte den Vorschlag, dass doch die Künstlerin ein Etikett dafür malen könnte; die Fund-raiserin warf den Namen "Osnabrücker Weibswein" in die Runde, die Künstlerin machte daraus
den "Ersten Osnabrücker Weibswein", und dann kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr!
 
  Schließlich war der "Erste Osnabrücker Weibswein" beschlos-
sene Sache und es wurden 300 Flaschen davon bereit gestellt.
Die Messe kam und der Wein wurde zum Renner:
Wegen des wunderschönen Etiketts, wegen des Namens,
wegen des wirklich guten Weines. Nach der Messe übernahm
das Osnabrücker Büro für Tourismus und Marketing den Wein
in sein Sortiment, und dem leichten Sommerwein wurde
inzwischen der erste rote Osnabrücker Weibswein an die Seite gestellt. Zum Wohl!

 

Ein Freundinnen-Team feiert Erfolge
Fünf Freundinnen, die ihren Treffen neuen Schwung verleihen wollten, baten mich darum, aus
ihnen ein Erfolgsteam zu machen! Gesagt, getan – über mehrere Termine hinweg stöberte ich
mit den Freundinnen alte und neue Träume auf. Eine wollte unbedingt Theater spielen, eine
andere wollte nicht mehr einkaufen müssen! Die dritte im Bunde wollte einen Mann für eine
Beziehung finden; und die vierte wünschte sich "ein Zimmer für mich allein" im Haus ihrer
Familie. Zu vermelden ist inzwischen: der Wunsch nach dem eigenen Zimmer hat diverse Um-
baumaßnahmen im Familienhaus verursacht; die Theaterbegeisterte hat eine Laienspielgruppe
gefunden und zwei Auftritte hinter sich; sogar der Mann für die Beziehung ist aufgetaucht – und
zwar noch vor dem dafür festgesetzten Zieldatum!! Und auch das Einkaufen hat seit mehr als
einem Jahr der Ehemann und der Sohn der einkaufsmüden Freundin übernommen – ohne dass
ein Ende dieser neuen Aufgabenteilung in Sicht wäre, juchhu.

Die Liste der zu erzählenden Erfolgsgeschichten ist damit nicht zu Ende, sie wird stetig er-
weitert... möchten auch Sie mit Ihrer Geschichte anderen Mut machen? Dann schreiben Sie mir
und erzählen Sie Ihre Geschichte: was sie (endlich) gewagt haben und wie es dazu kam, was
sie unternommen haben was daraus geworden ist. Schreiben Sie an: schwarzer@osnanet.de